Schulungen


Sicherheitstraining für Personenkraftwagen und Motorrad

Die Unfallkasse Saarland unterstützt im Interesse der Prävention von Verkehrsunfällen die Teilnahme ihrer Versicherten an einem PKW- bzw. Motorrad-Sicherheitstraining. Ziel des Fahrsicherheitstrainings ist es, Gefahren und Risiken im Straßenverkehr rechtzeitig zu erkennen und zu vermeiden.

Ansprechpartner

Harriet Müller
Sekretariat


  • Die Unfallkasse Saarland beteiligt sich an den Kosten für die Teilnahme von Versicherten (keine Beamte) an Sicherheitstrainings für PKW bzw. Motorrad zur Förderung der Verkehrssicherheit und zur Minderung der Verkehrsunfallzahlen, insbesondere auf dem Arbeitsweg, bis zu einem Höchstbetrag (Mehrwertsteuer eingeschlossen) von 65,00 € je Teilnehmer.
  • Mehrkosten sind vom Teilnehmer selbst zu tragen.
  • Als Umsetzer-Organisation kommen nur vom DVR anerkannte Organisationen in Frage, die auf dem Teilnehmer-Berechtigungsschein aufgeführt sind (ADAC und Landesverkehrswacht).
  • Die Abrechnung erfolgt ausschließlich und direkt mit den genannten Organisationen gegen Vorlage der vollständig ausgefüllten Teilnehmer-Berechtigungsscheine.
  • Die Kosten der Anreise und der Verpflegung sowie das Risiko von Fahrzeugschäden, die nicht von der Versicherung des Veranstalters ersetzt werden, tragen die Teilnehmer selbst.
  • Die Teilnehmerzahl pro Jahr ist begrenzt.
  • Beachten Sie bitte, dass eine Kostenbeteiligung unsererseits nur möglich ist, wenn der Versicherte vor dem PKW- bzw. Motorrad-Sicherheitstraining den Teilnehmer-Berechtigungsschein über die Schulleitung bzw. den Arbeitgeber erhalten hat.
  • Teilnehmer-Berechtigungsscheine können bei der Unfallkasse Saarland ausschließlich über den Arbeitgeber angefordert werden.
  • Pro Mitgliedsbetrieb der Unfallkasse Saarland können pro Jahr bis zu 5 Teilnehmer berücksichtigt werden. Auf die Teilnahme besteht kein Rechtsanspruch.
  • Schüler allgemein bildender Schulen können Teilnehmer-Berechtigungsscheine nur über die Schulleitung anfordern.
  • Berufsschüler können Teilnehmer-Berechtigungsscheine nur über den Ausbildungsbetrieb bzw. Arbeitgeber anfordern. Dieser muss ein Mitgliedsunternehmen der Unfallkasse Saarland sein.

Erste Hilfe

Die Unfallversicherungsträger haben den gesetzlichen Auftrag für eine wirksame Erste Hilfe in ihren Mitgliedsbetrieben zu sorgen. Die grundlegenden Regelungen hierfür ergeben sich aus der Unfallverhütungs-  vorschrift (UVV) "Grundsätze der Prävention" (DGUV Vorschrift 1). Die reinen Lehrgangs-  kosten für die Aus- und Fortbildung der Ersthelfer haben mit der Einführung des Sozialgesetzbuch VII (SGB VII) die Unfallversicherungsträger zu übernehmen. Im Sinne einer sparsamen Haushaltsführung und einer Gleichbehandlung aller Mitgliedsunternehmen müssen bestimmte Regelungen eingehalten werden:

Ansprechpartner

Harriet Müller
Sekretariat


Durch die Umsetzung des SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard vom 16. April 2020 des BMAS und/oder landesrechtlicher Regelungen entstehen den ermächtigten Stellen zusätzliche Kosten (Abstandsregeln und erweiterte Hygienemaßnahmen). Die Unfallversicherungsträger haben sich für eine zeitbefristete pauschale pandemiebedingte Zulage von 6 Euro pro Teilnehmenden zusätzlich zu der in der Gebührenvereinbarung festgelegten Pauschale von 34 Euro ausgesprochen. Diese Zulage gilt für Schulungen in Erster Hilfe zwischen dem 01.06.2020 und 30.09.2020.

Mit den gesamten Pauschgebühren in Höhe von 40 Euro gelten alle Aufwendungen in dem genannten Zeitraum für die Lehrgänge im Sinne des § 23 Sozialgesetzbuch VII in Verbindung mit der DGUV Vorschrift 1 als abgegolten, unabhängig davon, ob die Lehrgänge in eigenen Räumlichkeiten oder in anderen geeigneten Räumlichkeiten (z.B. Inhouse) stattfinden. Coronabedingte Mehrkosten dürfen weder den Unternehmen noch den Versicherten in Rechnung gestellt werden.

Für bereits abgerechnete Kurse kann in der Regel der pandemiebedingte Zuschlag unter Angabe der Kennziffer, der Registriernummer und der ursprünglichen Rechnungsnummer mit dem zuständigen Unfallversicherungsträger abgerechnet werden.

Vor der Vereinbarung eines Aus- und Fortbildungstermins mit den Lehrgangsträgern holen Sie bitte rechtzeitig unsere Zustimmung zur Kostenübernahme ein. Eine nachträgliche Beantragung ist leider nicht möglich.

  • Verwenden Sie bitte unseren Vordruck „Antrag zur Übernahme der von den Lehrgangsträgern in Rechnung gestellten Aus- und Fortbildungskosten für Lehrgänge in Erster Hilfe“.  Das Formular können Sie hier herunterladen.
  • Das Antragsformular senden wir Ihnen mit unserem entsprechenden Prüfvermerk umgehend zurück.
  • Das Antragsformular mit unserer Zustimmungserklärung händigen Sie bitte dem Lehrgangsträger aus, damit er dieses zur Abrechnung mit uns verwenden kann. Rechnungen ohne unsere Zustimmungserklärung begleichen wir nicht!
  • Zustimmungserklärungen gelten nur im Ausgabejahr. Sie verlieren zum Jahresende ihre Gültigkeit, es sei denn, Sie haben die Lehrgangstermine bereits für das neue Jahr vereinbart.

Für Betriebe und Verwaltungen wird in der UVV “Grundsätze der Prävention“ (DGUV Vorschrift 1) die Anzahl der Ersthelfer geregelt. Danach sind mindestens notwendig:
 

1. Bei bis zu 20 anwesenden Versicherten ein Ersthelfer,
 

2. bei mehr als 20 anwesenden Versicherten
 

  • 5% der Versicherten in Verwaltungsbetrieben/ -bereichen,
  • 10% der Versicherten in sonstigen Betrieben/ Bereichen,
  • in Kindertageseinrichtungen ein Ersthelfer je Kindergruppe,
  • in Hochschulen 10% der Versicherten nach § 2 Abs. 1 Nr. 1 SGB VII.
     

Unter Berücksichtigung der Organisation des betrieblichen Rettungswesens und der Gefährdung kann nach vorheriger Abstimmung mit der UKS von der genannten Zahl der Ersthelfer abgewichen werden.

Die Kosten der Aus- und Fortbildung können nicht für Personen übernommen werden, die über eine sanitätsdienstliche oder rettungsdienstliche Ausbildung oder eine abgeschlossene Ausbildung in einem Beruf des Gesundheitswesens verfügen. Dies sind:

  • Angehörige medizinischer Heilberufe (z.B. Ärzte, Pflegeberufe, Sanitäter),
  • Aufsichtspersonen in Schwimmbädern,
  • Angehörige der freiwilligen Feuerwehr und der Polizei.
     

Gleiches gilt für Studierende, Praktikantinnen und Praktikanten sowie Auszubildende, da diese aufgrund oft wechselnder Tätigkeit nicht als Ersthelfer einsetzbar sind. Zudem übernehmen wir nicht die Kosten für Beamtinnen und Beamte.

Nach §21 Abs. 1 und 2 SGB VII besteht gesetzliche Verpflichtung, in Schulen Maßnahmen zur Verhütung von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten, für die Verhütung von arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren sowie für eine wirksame Erste Hilfe  durchzuführen.

Zur Sicherstellung einer wirksamen Ersten Hilfe in Schulen wurde die Vereinbarung über die Aus- und Fortbildung der Lehrkräfte in Erster Hilfe zwischen der Unfallkasse Saarland und dem Saarland, vom  18.02.2004 (veröffentlicht im Amtsblatt des Saarlandes vom 22.04.2004, Seite 914 und 915) getroffen.

Der Erste-Hilfe-Kurs dauert 4 Doppelstunden. Das Auffrischungstraining umfasst 2 Doppelstunden und soll in Abständen von mindestens 3 Jahren, höchstens 5 Jahren regemäßig durchgeführt werden.

Die organisatorische Abwicklung des Erste-Hilfe-Kurses erfolgt ausschließlich durch das Landesinstitut für Pädagogik und Medien (LPM).

Personen, die in Unternehmen ein Flurförderzeug führen, wie z.B. einen Gabelstapler, müssen hierfür speziell ausgebildet sein. Das Seminar vermittelt hierfür theoretische und praktische Kenntnisse.

Werden mit dem Gabelstapler Güter auf- und abgeladen, muss rangiert werden oder soll gar ein Kollege mit einem Arbeitskorb in die Höhe gehoben werden- der Fahrer eines Gabelstaplers hat immer eine verantwortungsvolle Aufgabe. Um dieser Verantwortung gerecht zu werden und somit den sicheren Umgang mit Gabelstaplern und anderen Flurförderzeugen zu gewährleisten, ist eine Ausbildung notwendig.

Ansprechpartner

Dirk Flesch
Aufsichtsperson


Im Rahmen der Ausbildung erlernen die Teilnehmenden den Umgang mit dem Flurförderzeug von der Abfahrtskontrolle bis zum Einstapeln unter schwierigen Bedingungen. Da das Seminar ausschließlich als Inhouse-Schulung durchgeführt wird, kann individuell auf die im Betrieb vorhandenen Fahrzeuge, Anbaugeräte,  Regalanlagen oder lokale Bedingungen eingegangenen werden. 

Theoretische Ausbildung

  • Rechtliche Grundlagen und Unfallgeschehen
  • Aufbau und Funktion von Flurförderzeugen
  • Antriebsarten
  • Verhaltensregeln beim Führen eines Flurförderzeugs
  • regelmäßige Prüfungen
  • Umgang mit Last und Sondereinsätze
  • Verkehrsregeln und Verkehrswege
  • tägliche Einsatzprüfung am Flurförderzeug
  • Standsicherheit des Flurförderzeugs
  • Lastdiagramme
  • Hinweise auf Gefahrstellen
  • Anbaugeräte
  • Theoretische Abschlussprüfung

Praktische Ausbildung

  • Abfahrkontrolle
  • Fahrübungen
  • Stapelübungen
  • Praktische Fahr- und ggf. Stapelprüfung

Anforderungen an den Fahrer

Alle Teilnehmenden müssen mindestens 18 Jahre alt und für das Führen von Flurförderzeugen geeignet sein.

Das Seminar wird je nach Bedarf als Inhouse-Schulung durchgeführt. Bitte nehmen Sie bei  Interesse Kontakt mit uns auf.

Voraussetzungen

Als Ausbilder für Flurförderzeug-Fahrer kann tätig werden, wer aufgrund seiner fachlichen Ausbildung und Erfahrung ausreichende Kenntnisse auf dem Gebiet der Flurförderzeuge hat und mit den einschlägigen staatlichen Arbeitsschutzvorschriften (z.B. Gerätesicherheitsgesetz, Maschinenverordnung, Betriebssicherheitsverordnung), Unfallverhütungsvorschriften und den allgemein anerkannten Regeln der Technik (z.B. BG-Regeln, DIN-Normen) vertraut ist. Darüber hinaus sind mindestens folgende Anforderungen zu erfüllen:

  • Mindestalter 24 Jahre
  • erfolgreiche Ausbildung zum Fahrer von Flurförderzeugen
  • zwei Jahre Erfahrung im Umgang mit oder dem Einsatz von Flurförderzeugen
  • Meister oder mindestens vierjährige Tätigkeit in gleichwertiger Funktion (z.B. Ausbilder in einer Feuerwehr)
  • erfolgreiche Teilnahme an einem Lehrgang für Ausbilder von Flurförderzeugfahrern

Ansprechpartner

Dirk Flesch
Aufsichtsperson


  • Betriebssicherheitsverordnung: Unfallverhütungsvorschriften (DGUV Vorschrift 1, DGUV 308-001, DGUV Vorschriften 67, 68, 69, DGUV Information 208-030, VDI 2700ff) -Richtlinien und anerkannte Regeln der Technik
  • Typische Mängel - und was wir daraus ableiten können
  • Aufgaben, Rechte und Pflichten von Bedienern von Flurförderzeugen
  • Verantwortung und Haftung
  • Theoretische und praktische Einweisung in die Unterrichtsgestaltung: Methodik, Didaktik, Unterrichtsplanung und Durchführung, Durchführung von Prüfungen
  • Erkennung von Schäden an Arbeitsmitteln
  • Anschlag und Ladungssicherung
  • Durchführen der jährlichen Unterweisung

Die erfolgreiche Teilnahme am Seminar ermöglicht das selbständige Ausbilden von Flurförderzeugführern. Das Seminar beinhaltet auch mehrere praktische Übungen.

Das Seminar wird je nach Bedarf durchgeführt. Bitte nehmen Sie bei Interesse Kontakt mit uns auf.