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Dienstag, 9. Februar 2010
Langfristig denken – Prävention gestalten

Antrittsbesuch der Unfallkasse Saarland bei der Hausspitze im Gesundheitsministerium

Minister Georg Weisweiler und Staatssekretär Sebastian Pini empfingen die Verwaltungsspitze der Unfallkasse Saarland, Geschäftsführer Thomas Meiser und sein Vertreter Gerd Kolbe sowie den Leiter der Präventionsabteilung Roland Haist.

In den Zuständigkeitsbereich der Unfallkasse fallen rund 400.000 Versicherte im Saarland. Neben der Schülerunfallversicherung mit den Kindern in den Kindertageseinrichtungen, Schülern und Studenten gehören die Beschäftigten des Landes und der Kommunen, die ehrenamtlich Tätigen, Haushaltshilfen und Pflegepersonen in Privathaushalten unter den Schutz der Unfallversicherung. 
 
Im Mittelpunkt des Gesprächs stand die Vorstellung der Präventionsarbeit der Unfallkasse Saarland, denn gerade in einer älter werdenden Gesellschaft ist es unverzichtbar, betriebliche Prävention in den Blick zu nehmen. Gleiches gilt für die notwendige Prävention zur Vermeidung von Unfällen in Kindertageseinrichtungen, Schulen und Hochschulen oder beispielsweise bei der freiwilligen Feuerwehr.
 
Minister Weisweiler betonte: „Wer Prävention gestaltet, muss langfristig denken und Projekte nachhaltig anlegen. Die Unfallkasse Saarland ist hier ein unverzichtbarer Partner im Land, um mit den anderen in diesem Arbeitsfeld tätigen Institutionen – wie z.B. dem Landessportverband, der Polizei, dem ADAC, den Kommunen und Schulen - die konkrete Arbeit noch weiter zu vernetzen. Deshalb begrüße ich die Vorreiterrolle der Unfallkasse Saarland mit ihrem Belohnungssystem für erfolgreiche Präventionsarbeit ausdrücklich.“
 
Geschäftsführer Thomas Meiser erläuterte: „Rund 200.000 unserer Versicherten sind Kinder in Kindertageseinrichtungen, Schüler oder Studenten. Längere Öffnungszeiten, durchgängige Betreuung über die Mittagszeit einschließlich Verpflegung und Ruhezeiten, verändert das Gefährdungspotential für Kinder und Erzieher und damit auch die Präventionsarbeit der Unfallkasse.“ Hier werden nicht nur Seminare, Präventionsgespräche in den Einrichtungen, sondern auch gemeinsame Veranstaltungen mit dem Landesinstitut für Pädagogik und Medien (LPM), dem Landesinstitut für Präventives Handeln (LPH) oder dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR) angeboten.
Letzte Aktualisierung ( Freitag, 12. Februar 2010 )
 
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