| Schulweg in der dunklen Jahreszeit |
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| Freitag, 9. Oktober 2009 | |
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Autofahrer erkennen Kinder mit Reflektoren deutlich früher. Auch Mützen und Helme mit Reflektoren bestücken In Herbst und Winter steigen die Risiken im Straßenverkehr – besonders für Schulkinder, die morgens bei Nebel und Dunkelheit unterwegs sind. Im ungünstigsten Fall sieht ein Autofahrer ein Kind erst, wenn der Wagen bereits bis auf wenige Meter an das Kind herangefahren ist. Nicht immer reicht dann die Zeit zum Bremsen.
Früher
sichtbar und damit besser unterwegs sind dagegen Kinder, die
Reflektoren tragen oder Kleidung mit reflektierendem Material:
Bereits aus rund hundertfünfzig Metern Entfernung erfasst das
Scheinwerferlicht eines Autos einen Verkehrsteilnehmer, der
reflektierende Kleidung trägt.
Sicherheit zum Anziehen Für Eltern bedeutet das: Wer jetzt Anorak, Regenjacke oder Hose für sein Kind kauft, sollte auf Reflex-Material auf Ärmeln, auf dem Rücken, am Kragen und an den Hosenbeinen achten. Auch Secondhand-Kleidung sowie Mützen, Helme und die Schultasche selbst gibt es mit diesen Sicherheitsaccessoires. Hinzu kommen Sicherheitswesten und -kragen sowie Reflektoren, die sich nachträglich an der Kleidung anbringen lassen. Darauf weist die Unfallkasse Saarland hin. Die Präventionsexperten raten zudem, eher helle als dunkle Reflektoren zu kaufen: je heller die Reflexion, desto besser auch die Warnwirkung. Das Nonplusultra: retro-reflektierendes Material Den besten Rückstrahlwert hat so genanntes retro-reflektierendes Material. Es bündelt auftreffendes Licht und strahlt es ohne größere Streuverluste zurück. Retro-reflektierendes Sicherheitszubehör ist erkennbar an der Bezeichnung „EN 13356“ und in Kaufhäusern, Sport- und Fahrradgeschäften erhältlich. „EN 13356“-Aufkleber, Reflexbänder etc. sind zwar etwas teurer, überzeugen aber durch eine Rückstrahlwirkung, die billigeres Material nicht erreicht.
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| Letzte Aktualisierung ( Freitag, 9. Oktober 2009 ) |



