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Durch die bedrohliche Lage in den Krisen- und Kriegsgebieten werden auch von saarländischen Kommunen Flüchtlinge aufgenommen. Die hauptamtliche Betreuung und Begleitung der Flüchtlinge wird vielfach durch bürgerschaftliches Engagement unterstützt. Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer stehen dabei unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung. Der Versicherungsschutz ergibt sich aus § 2 Abs. 1 Nr. 10 a Siebtes Buch Sozialgesetzbuch (SGB VII). Danach sind Personen, die zugunsten und im Interesse der Kommunen ehrenamtlich tätig werden, gegen Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten versichert. Zuständig für den Versicherungsschutz im Saarland ist die UKS.

Für die ehrenamtlich und unentgeltlich Tätigen in Unternehmen, Einrichtungen, Verbänden oder Vereinen der Wohlfahrtspflege kommt Versicherungsschutz nach § 2 Abs. 1 Nr. 9 SGB VII in Betracht. Bei Fragen zum Versicherungsschutz wenden Sie sich bitte an die zuständige Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege.

Für ehrenamtlich Tätige in Religionsgemeinschaften ist die Verwaltungs-Berufsgenossenschaft zuständige Ansprechpartnerin.

Informationen zur Vermeidung von Infektionsgefahren für Einsatzkräfte von Feuerwehren und Hilfeleistungsorganisationen beim Umgang mit asylsuchenden Personen finden Sie hier.


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